WovenWoodWall der TU Braunschweig

Die digitale Fertigung von architektonischen Bauteilen – was nach Zukunft klingt, ist bereits heute gut realisierbar. Welches Potential dabei in BauBuche steckt, wurde in einem Forschungsprojekt der TU Braunschweig herausgearbeitet. Das Ergebnis: Eine Wandverkleidung im 60er Jahre Design.

Woven Wood Wall im Überblick

Auftraggeber Prof. Matthias Karch, IMD TU Braunschweig
Betreuung Daniel Büning, IMD TU Braunschweig
Norbert Linda, HAWK Hildesheim
Renke Abels, HAWK Hildesheim
Dr. Markus Hudert, ITE TU Braunschweig
Ausführende Studierende der HAWK Hildesheim
Material BauBuche Paneel

Die „WovenWoodWall” verbindet Retrospektive mit Hochtechnologie: Auch wenn das Design eine Hommage an die 60er Jahre ist, so steckt doch sehr viel digitale Arbeit in diesem Projekt. Untersucht wurde hierbei das Potenzial einer digitalen Planungs- und Prozesskette bestehend aus Modellierung, Simulation und Fertigung von Bauteilen. Für die Trennwand wurden einzelnen Module aus BauBuche mit einer unsichtbaren Fügungstechnik zusammengebaut – diese Konstruktion ermöglicht ein multiples unkompliziertes Auf- und Abbauen des Screens.

Die Wand verfügt über selbsttragende Eigenschaften, die aus ihrer besonderen Krümmung hervorgehen und somit eine zusätzliche Verankerung obsolet machen. Das verwendete Material BauBuche GL 70 wies sich während und nach dem Produktionsprozess durch hohe Formstabilität und geringen Verzug aus.

Das Projekt wurde als eine kollaborative und interdisziplinäre Untersuchung zwischen dem IMD und der HAWK Hildesheim konzipiert, bei dem das Wissen aus dem Bereich der digitalen Entwurfstechniken mit denen der CNC-Holzverarbeitung verknüpft wurde. Die Firma Pollmeier stellte dem Projekt die benötigten Rohstoffe der BauBuche zur Verfügung.

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Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre eigenen Projekte und Produkte aus dem neuen Werkstoff BauBuche von Pollmeier einzureichen.

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