BauBuche Sitzmöbel im Berghain

Berliner Szeneclub bekommt Sitzgarnitur aus Buchenfurnierschichtholz

BauBuche im Berliner Berghain, Foto: Stephan Lucks
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Ursprünglich eine Location für schwule Szenepartys hat sich das Berliner Berghain in den letzten zwölf Jahren zu einem der kultigsten Technoclubs weltweit entwickelt. Wer an der härtesten Tür der Welt vorbeikommt, taucht ein in eine unvergessliche Nacht zwischen schillernden Gestalten und schweißtreibenden Technoraves und wird erst dann wieder ausgespuckt, wenn die Sonne schon wieder hoch über der Stadt steht.

Das ehemalige Heizkraftwerk in der Mitte zwischen Kreuzberg und Friedrichshain (daher der Name) wurde für die Nutzung als Technoclub fast vollständig entkernt und bietet nun auf vier Stockwerken Platz für den eigentlichen Clubraum, mehrere Bars, Darkrooms, Unisex-Toiletten und eine Panoramabar in der obersten Etage. Offener, grauer Stahlbeton, massive Eisentreppen und abgedunkelte Fensterfronten bilden das Umfeld für die begehrtesten Partys der Stadt.

Seit August 2015 ist nun auch die BauBuche Teil des Berghain. Anlass war das „Pop-Kultur“, ein dreitägiges Festival, das durch Konzerte, DJ-Sets, Lesungen und Talkrunden mehr als 10.000 Besucher anlockte. Das Berghain hätte als Location nicht besser gewählt werden können - gefehlt hat lediglich eine sinnvolle und variierbare Bestuhlung. Für Musicboard, den Veranstalter, kamen jedoch keine gewöhnlichen Sitzmöbel in Frage. Für diesen Anlass und vor allem für das Berghain sollte es etwas Besonderes sein, das so nirgendwo anders zu finden ist: Die Wahl fiel auf BauBuche – als extrem robustes und ästhetisches Material bestens geeignet für den Einsatz in der Berliner Szenelocation.

BauBuche im Berliner Berghain, Foto: Stephan Lucks

Für die Gestaltung der Möbel wurde das Berliner „Studio Karhard“ beauftragt, die Tischlerarbeiten übernahm die Werkstatt „PlanB“. Heike Bischofberger, gebürtige Berlinerin und Tischlermeisterin bei PlanB, war von der BauBuche gleich beeindruckt: „Die BauBuche ist ausgesprochen gut zu verarbeiten – sie ist sehr standfest, verzieht sich nicht und eignet sich damit perfekt für Möbel, die viel aushalten müssen. Und das dürfte im Berghain der Fall sein.“

Für das Festival wurden insgesamt 48 größere und kleinere Bänke gefertigt, die dank eines Stecksystems problemlos gestapelt und platzsparend verstaut werden können. Das Design vereint Funktionalität mit elegantem Aussehen: Auch wenn die Möbel sehr massiv gearbeitet sind, brechen die schlanken Furnierlagen die kompakten Formen auf und geben den Bänken eine feine, elegante Optik. So entsteht ein spannungsvoller Kontrast zur überschaubaren Architektur des Berghain und der spröden, nackten, von Stahlbeton dominierten Innengestaltung.

BauBuche im Berliner Berghain, Foto: Stephan Lucks

Holz als Material kam im Berghain bisher kaum zum Einsatz; die bestehenden Sitzgelegenheiten sind hauptsächlich aus Beton gefertigt. Umso mehr waren Veranstalter und Publikum von den neuen Möbeln begeistert, die sich perfekt zusammenstellen und je nach Bedarf entsprechend arrangieren lassen.
Die BauBuche-Möbel verbleiben auch nach dem Festival im Berghain.